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Leitbild

Die Evangelische Mission im Tschad wurde 1959 gegründet. In Deutschland, Frankreich und der Schweiz entwickelten sich Freundeskreise. Zwischen den Verantwortlichen der drei nationalen Zweige besteht eine enge Zusammenarbeit.
Unsere Freunde und Mitarbeiter setzen sich zusammen aus Christen aus Freikirchen und den Ev. Landeskirchen.
Die EMT ist in Deutschland Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM) und in der Schweiz Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Missionen (AEM) und der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA). Sie finanziert ihre Projekte über freiwillige Spenden Einzelner und die Unterstützung von Gemeinden und Organisationen.
Ein Vorstand leitet die Aktivitäten und eine Mitgliederversammlung ist für den Gesamtrahmen der Arbeit verantwortlich. Die EMT hat einen Geschäftsführer und in Deutschland einen Öffentlichkeitsreferenten.

Der Tschad

1959 begann unsere Arbeit im Tschad. Die tschadische Regierung garantiert Religionsfreiheit. Die tschadischen evangelischen Gemeinden sind lebendig und wachsen. Wir verstehen unsere Aufgabe auch darin, Anwalt zu sein, Aufgaben im Tschad an andere Organisationen weiterzuleiten, zu informieren über die Christen im Tschad. Wir werben um Freunde, die Mitverantwortung für die Menschen im Tschad übernehmen wollen. 

Ziele

Wir  arbeiten dabei mit den einheimischen Kirchen und Gemeinden zusammen. Wir unterstützen und begleiten deren Arbeit und klären gemeinsam neue Aufgaben ab.
Seit einigen Jahrzehnten bestehen verlässliche Beziehungen, die eine vertrauensvolle und effektive Arbeit ermöglichen. Wichtig ist uns die Selbstständigkeit unserer Partnerkirchen und das Bewusstsein des gemeinsamen Dienstes.

Schwerpunkte

1. Aus- und Weiterbildung

Um Menschen auf Gottes grenzenloses Liebesangebot hinzuweisen, sie zum Glauben zu führen und im Glauben zu begleiten, benötigen unsere Partnerkirchen zahlreiche Mitarbeiter. Deshalb engagieren wir uns als Missionsgesellschaft ganz besonders bei der Ausbildung und Förderung einheimischer Mitarbeiter z.B. in Bibelschulen, Fakultäten, Schulungsprogrammen und Jugendcamps in der Hauptstadt und verschiedenen Regionen des Landes. Viele junge, motivierte Christen würden sich in den Gemeinden einbringen, wenn sie geschult und ausgebildet würden. Wir tragen als Mission dazu bei, dass Pastoren und Gemeindeverantwortliche aus- und weitergebildet werden.

2. Medizinische, soziale und Entwicklungsarbeit

Uns ist wichtig, dass die Liebe Jesus durch praktische Hilfe im sozialen und medizinischen Bereich für die Menschen konkret erfahrbar wird. Dabei möchten wir als Mission mithelfen, dass Arbeitsbereiche weiterentwickelt werden und Menschen im Tschad angeleitet werden, selber Möglichkeiten und Lösungen für die Zukunft zu finden.
Dazu gehört die Arbeit im Guéragebiet: durch die Einrichtung von Internaten, durch Krankenschwestern und Hebammen, die Unterstützung von Buschkliniken und die Förderung von Aus- und Fortbildung des medizinischen Personals.
Dazu dient auch die Unterstützung des Krankenhauses unserer Partnerkirche in Koyom durch Aussendung von medizinischem Personal und Projekthilfe.
Außerdem unterstützen wir einzelne Projekte z.B. in der Jugendarbeit, Entwicklungsprojekte und den Aufbau von christlichen Kulturzentren

3. Sendung von Missionaren

Unsere Verbindung zum Tschad lebt von Missionaren aus Europa, die  sich als Mitarbeiter in den tschadischen Gemeinden einbringen.
Bei der Stellenfindung sind wir offen für persönliche Führung der Kandidaten, wichtig ist uns eine flexible Stellenerstellung, die Möglichkeit von Kurzzeit- oder Teilzeiteinsätzen, Ruhestandsmissionaren etc.
Wir erhalten zahlreiche Anfragen der tschadischen Gemeinden nach Missionaren, die im Auftrag unserer Partnerkirche in deren Kontext arbeiten.
Bei den ausgesandten Missionaren ist uns die Verbindung zu ihrer sendenden Gemeinde wichtig. Oft haben die aussendenden Gemeinden eine sehr wichtige Bedeutung für die geistliche und "familiäre" Betreuung der Missionare.