Werkstatt in Koyom

Geschichte
Die Werkstatt in Koyom wurde ursprünglich für die Instandhaltung der Missionsstation eingerichtet und später auch für die Gesundheitsstation genutzt. Unter der Leitung von Markus Fehr hat sie sich zu einem kleinen autonomen Zentrum für die ganze Region entwickelt, das alle möglichen Arten von Dienstleistungen anbietet. 1992 wurde die Werkstatt, während der Tschader Gédéon sie leitete, unabhängig und bekam den Namen AATEK (Atelier d'Appui Technique de Koyom - Werkstatt für technische Unterstützung Koyom). Seit 1999 sind Hans-Rüdi und Ruth Zurbrügg von der SMG die Verantwortlichen dieser Einrichtung. Sie haben im Kongo 25 Jahre lang  viele Jugendliche ausgebildet und bilden jetzt Tschader aus. Hans-Ruedi und Ruth Zurbrügg haben die Leitung an Dieudonné abgegeben.

Zielsetzung
Die Werkstatt hat es sich zur Aufgabe gemacht, zur Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung in den Bereichen Ernährung, Gesundheit, Ausbildung und Transport beizutragen, indem sie sozialen, ausbildenden und entwicklungsfördernden Einrichtungen, Gruppen und Kooperationen, NGOs, Kirchen, Transporteuren und Privatpersonen technische Unterstützung anbietet. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Schaffung eines Ausbildungszentrums. Momentan machen junge Tschader Ausbildungen als Mechaniker und Metallschweißer.

Arbeitsbereiche
Die verschiedenen Bereiche der Werkstatt sind die Mechanik (Maschinen, Autos, Fahrräder, Wagen), das Metallschweißen (Türen, Fenster, Tische, Schubkarren) und die Schreinerei (Betten, Tische, Stühle, Schränke usw.).

Ausbildungszentrum
Ausbildungs- oder Fortbildungsmöglichkeiten gibt es im Tschad quasi nicht. Deshalb sind unsere Partner im Tschad auf der Suche nach qualifiziertem Personal, um junge Tschader auf verschiedenen Gebieten, beispielsweise als Mechaniker, Metallschweißer und Schreiner auszubilden. Ziel dabei ist es, dass diese jungen Leute nach der Ausbildung kleine Firmen gründen können, um den Bedarf in ihrem Umfeld decken und zur Entwicklung des Landes beitragen zu können.